Am vergangenen Wochenende waren wir im schönen Barnim unterwegs Wir trafen auf viele engagierte Bürger*innen im Barnim, Initiativen und Vereine, die sich alle für Demokratie, Vielfalt, Menschenwürde und ein gutes Miteinander einsetzen. Derweil finden wir erschreckend wie aktuell über Migration diskutiert wird.
Von Willkommensinitiativen für Geflüchtete, den Omas gegen Rechts, Städtepartnerschaften mit der Ukraine, antifaschistischen Organisationen, alles war dabei. Es tat sehr gut. Mittlerweile überschlugen sich die politischen Ereignisse rund um das Thema Migration immer mehr. Uns fehlt für die Art und Weise das Verständnis. Statt einer sachlichen Debatte, folgte blinder Aktionismus. Statt den erstarkenden Extremismus in unserer Gesellschaft ernst zu nehmen, Vermengung von Migration und Islamismus. Wir richten gerade als Gesellschaft einen immensen Schaden in unserem Land und darüber hinaus an mit der Art unserer Debatte und nicht zu fassenden politischen Schnellschüssen. Währenddessen wird keine der Ursachen, die wirklich zur Radikalisierung beitragen auch nur irgendwie geheilt.
Unser Co-Sprecher Sebastian Gellert dazu:
„Islamistischen Terror bekämpft man ganz sicher nicht damit, dass man in einer globaisierten Welt alle Grenzen schließt. Das ist nicht nur das Ziel, das die Terroristen verfolgen, nämlich eine Destabilisierung unserer demokratischen Wertegemeinschaft, sondern zahlt vor allem auf das Argumentationkonto der rechten Populisten ein. Wir sollten uns hüten, auf dieses Spiel herein zu fallen.“
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